Skateranlage und Bürgerpark im Fokus

Allgemein

Es wird wieder wärmer…

Wir alle freuen uns, dass die Abende wieder wärmer werden. Man kann länger draußen sitzen, grillen oder sich mit Freunden treffen. Natürlich zieht es auch die jüngere Generation nach draußen. Als beliebter und belebter Treffpunkt haben sich die Skateranlage und der Bürgerpark entwickelt. Einen neuen Jugendclub gibt es noch nicht. Doch voraussichtlich würde auch ein neuer Jugendclub nichts an der gerade in den Abendstunden schwierigen Situation ändern, denn an den Wochenenden und abends ab 20 Uhr ist der Jugendclub geschlossen.

Doch leider ist der Bereich kein Treffpunkt (mehr), an dem sich Jugendliche unbeschwert aufhalten können. Die Polizeimeldungen der vergangene Wochen machen dies erneut deutlich: Drogen, Raub, Körperverletzung und Vandalismus. Das neue Jahr beginnt da, wo das alte aufgehört hat. Das ist schade für all jene Jugendlichen, die dort einfach nur eine schöne Zeit mit ihren Freunden verbringen wollen und nichts mit den genannten Dingen zu tun haben oder zu tun haben wollen.

 

Handeln statt laufen lassen

Da ich nicht zu denen gehöre, die vor den Problemen im Bürgerpark die Augen verschließen, habe ich bereits im vergangenen Jahr ein umfangreiches Konzept mit einem 10-Punkte-Plan vorgelegt, mit dem die genannten Missstände eingedämmt werden können. Die Mehrheit der Gemeindevertreter hatte hierfür leider keinen Bedarf gesehen.

Meiner Überzeugung nach reicht es nicht aus, gelegentlich das Ordnungsamt in den Bürgerpark zu schicken und ansonsten auf die Polizei zu verweisen. Drogenverkauf- und -konsum, Sachbeschädigung, alkoholreiche Partys mit anschließender Vermüllung des öffentlichen Raums und andere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten beschreiben eine Entwicklung direkt in unserem Ortszentrum, der endlich konsequent und in der Breite entgegen getreten werden muss.

10-Punkte-Plan

1. Verstärkung der Präsenz von aufsuchender Jugendsozialarbeit, Ordnungsamt und Polizei zu „kritischen Zeiten“ (Punkt 1.3) und Schaffung entsprechender Voraussetzungen

2. Systematische Dokumentation und Evaluation der Entwicklungen im Bürgerpark, an der Skateranlage und im schulnahen Gebiet unter Einbeziehung aller Akteure

3. Stärkere Einbeziehung von Grundschule und Gymnasium bei der Prävention und „Resozialisierung“ betroffener Jugendlicher

4. Einbeziehung von Jugendlichen in Ortsgeschehen und Ortsgestaltung

5. Kooperation mit Berliner Polizei

6. Ansprechpartner in Gemeinde für betroffene Eltern etablieren

7. Ausweitung und zielgruppengerechte Bekanntmachung von Angeboten für Kinder und Jugendliche, insbesondere in den Ferienzeiten

8. Anwendung der „Broken-Windows-Theorie“ im Bürgerpark

9. Wiederbelebung der eingeschlafenen Glienicker Sicherheitspartnerschaft

10. Sanktionierungen mit Ortsbezug

Ich bin mir sicher, dass wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, unser Bürgerpark wieder zu einem Ort wird, an dem sich Jung und Alt gleichermaßen wohlfühlen und gerne aufhalten.

Hierfür müssen wir gemeinsam handeln! Das Gesamtkonzept steht übrigens auch auf der Homepage von Uwe Klein als Download zur Verfügung.

 
 

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