Mehr Busse für ganz Glienicke

Verkehr

Foto/Bildbearbeitung: Uwe Klein

Erfolgreiche Initiative der SPD: Kiezbus fährt ab Schildow

von Uwe Klein (SPD), Fraktionsvorsitzender

In ihrer April-Sitzung beschlossen die Gemeindevertreter mit einem gemeinsamen Antrag aller Fraktionen einstimmig, dass der so genannte „Kiezbus“ erweitert wird und von der Haltestelle Schildow/Kirche durch ganz Glienicke zum S-Bahnhof Frohnau fahren soll.

Kiezbus soll ab Dezember 2018 durch ganz Glienicke fahren

In der ursprünglich vom Bürgermeister vorgelegten Beschlussvorlage war vorgesehen, dass der Kiezbus lediglich vom Glienicker Sonnengarten zum S-Bahnhof Frohnau verkehren soll. Kostenpunkt für diese Variante: 285.316 Euro. Mit 139.770 Euro mehr pro Jahr im Vergleich zur kleinen Kiezbustour kann der Betrieb der längeren Kiezbus-Strecke nach Schildow finanziert werden. Das seien zwar nicht unerhebliche Mehrkosten, erklärten die Fraktionen in der Antragsbegründung, doch würden mehrere Punkte diese Mehrkosten relativieren: So war ein wichtiges Argument, dass eine reine Stadtbuslinie, wie sie der kleine Kiezbus gefahren wäre, laut den Richtlinien des Landkreises Oberhavel nicht über den Nahverkehrsplan finanziert werden kann. Selbst bei einem nachgewiesenen Bedarf wäre die nur durch Glienicke verkehrende Version dauerhaft von einer Finanzierung durch den Landkreis ausgeschlossen.

Jährliche Kosten 425.000 Euro

„Wir haben es geschafft und sind sehr stolz darauf, dass alle Fraktionen gemeinsam diesen Antrag gestellt haben. Das ist ein deutliches Signal für alle Glienicker“, freute sich Uwe Klein, Fraktionsvorsitzender der SPD, der gleichermaßen betonte, dass die ursprüngliche Idee für den Kiezbus einst von der CDU/FDP-Fraktion gekommen wäre. Als reine Stadtbuslinie konnte die nur in Glienicke verkehrende Version jedoch nicht in den Nahverkehrsplan aufgenommen werden. Mit der Bereitstellung der Geldmittel für den Kiezbus bis nach Schildow – jährlich 425.000 Euro – könne nun die Konzession von der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) für die Buslinie beantragt werden. Die OVG benötigt etwa sechs Monate für das gesamte Genehmigungsverfahren.

Was lange währt, wird endlich gut

Die Argumentation, dass der Kiezbus nicht ganz Glienicke Ost abhängen soll und ab Schildow fahren muss, verfolgte die SPD-Fraktion seit Beginn der Debatte um dieses Thema. Immer wieder haben wir versucht, einen Konsens mit den anderen Fraktionen für die jetzt beschlossene Variante herzustellen (siehe beispielsweise Glienicker Kurier 02/2018 S. 32). Wir hörten immer nur, warum es vermeintlich nicht geht. Dass es jetzt, auf Initiative der SPD-Fraktion gelungen ist, einen fraktionsübergreifenden gemeinsamen Antrag einzubringen und zu beschließen, den Kiezbus durch ganz Glienicke zum S-Bahnhof in Frohnau fahren zu lassen, freut uns außerordentlich, zeigt es doch, dass es lohnt, einen langen Atem zu haben.

Genehmigung (Konzession) wird jetzt von der OVG beantragt

Nachdem nun die Finanzierung für einen zweijährigen Probebetrieb gesichert ist, wird von der OVG die notwendige Konzession beantragt. Im Laufe des Jahres wird sich dann der Infrastrukturausschuss mit dem Fahrplan für den Kiezbus abschließend beschäftigen.

 
 

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