Inka Gossmann-Reetz MdL

Klarheit bei rechtsextremen Tötungsdelikten

Landespolitik

Die Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für die Bekämpfung des Rechtsextremismus, Inka Gossmann-Reetz, hat die Aufnahme von neun bislang umstrittenen Fällen in die Liste der rechtsextrem motivierten Tötungen begrüßt. "Ich bin froh, dass der Innenminister sich der Empfehlung angeschlossen hat und sämtliche neu ermittelten Fälle in die Statistik aufnehmen wird", so Gossmann-Reetz.

Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hatte am Montag eine Untersuchung des Moses-Medelssohn-Zentrums Potsdam vorgestellt, nach der bei statt wie bisher angenommen neun bei 18 Tötungsdelikten ein rechtsextremes Motiv gegeben war. Diese werden nun in die Statistik politisch motivierter Kriminalität aufgenommen.
"Die beträchtliche Erhöhung dieser Zahl zeigt, dass die Entscheidung, die Überprüfung mithilfe externen Sachverstandes durchzuführen, richtig war. Hier hat Brandenburg eine Vorreiterrolle eingenommen", sagte Inka Gossmann-Reetz weiter. "Sie zeigt aber auch, dass die Anstrengungen aller demokratischen Kräfte im Kampf gegen Rechtsextremismus wichtiger denn je sind. Hier dürfen wir nicht nachlassen und nicht verharmlosen."

 
 
 

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