Inka Gossmann-Reetz MdL

08.02.2018 in Verkehr

Pendlerzahlen in Oberhavel steigen weiter – Land Brandenburg muss jetzt handeln

 
S-Bahnhof Birkenwerder

S-Bahn-Gemeinden. Zur Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zu den Pendlerzahlen in Brandenburg erklärt die Landtagsabgeordnete Inka Gossmann-Reetz:

„Die in der Antwort auf die Kleine Anfrage veröffentlichen Zahlen zeigen, dass bereits 2016 über 200.000 Menschen täglich aus Brandenburg nach Berlin gependelt sind. Sowohl im Bereich des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV), als auch bei der Auslastung der Straßen, liegt Oberhavel landesweit an dritter Stelle. Die in der Antwort verwendeten Fahrgastzahlen für den Bereich der S-Bahn stammen aus dem Jahr 2012. Es ist folglich davon auszugehen, dass die Zahl inzwischen noch weiter gestiegen ist.“

Gossmann-Reetz weiter: „Allein 27.000 Personen nutzen täglich die Achse Oranienburg/ Birkenwerder – Berlin. Viele Züge sind, besonders zu Spitzenzeiten, überfüllt. Das derzeitige ÖPNV-Angebot in der Region ist nicht ausreichend. Wir brauchen eine schnellstmögliche Taktverdichtung der S1, sowie die zeitnahe Aktivierung der Heidekrautbahn. Langfristig muss Birkenwerder einen eigenständigen Regionalbahnhalt erhalten. Ich erwarte, dass die Landesregierung aus den nun veröffentlichten Zahlen Konsequenzen zieht und die Anbindung der Region deutlich verbessert.“

Aktuell wertet die Landesregierung die rund 1400 eigegangenen Stellungnahmen zum Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplans aus. Aus der Antwort auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Inka Gossmann-Reetz ging jedoch bereits hervor, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich dringend Verbesserungen im Bereich der S1 wünschen.

Die Antwort der Landesregierung finden Sie hier.

 

 

03.02.2018 in Verkehr

Lüttmann und Gossmann-Reetz fordern Ausbau und Taktverdichtung der S1: Ministerin nimmt in Fragestunde Stellung

 

In der Fragestunde des Brandenburgischen Landtages äußerte sich Infrastrukturministerin Kathrin Schneider zum geforderten Ausbau der S1. Die SPD-Abgeordneten Inka Gossmann-Reetz und Björn Lüttmann aus den Anrainerkommunen Birkenwerder und Oranienburg kommentieren die Antwort der Ministerin wie folgt:

„Mobilität ist ein großes Thema in Brandenburg. Mehr als 1400 Stellungsnahmen zum Entwurf des Nahverkehrsplans sind beim Infrastrukturministerium eingetroffen. Laut Ministerin sind der zweigleisige Ausbau und die Forderung nach einem 10-Minuten-Takt darunter „prominent" vertreten. Dies würde auch positive Effekte für Pendler aus Birkenwerden und Oranienburg haben und deshalb unterstützen wir diese Forderung."

Alle Stellungsnahmen werden geprüft. Vor der Sommerpause soll der überarbeitete Landesnahverkehrsplan fertig sein.

 

07.12.2017 in Verkehr

Vordruck nutzen: Stellungnahme zum Landesnahverkehrsplan jetzt einreichen!

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie Sie unter Umständen bereits mitbekommen haben, liegt uns der aktuelle Entwurf der Landesregierung zur Nahverkehrsplanung für die kommenden Jahre vor. In diesem Entwurf fehlen meiner Meinung nach dringend benötigte Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur auf der Schiene im südlichen Oberhavel. Die Nordbahngemeinden werden hierin nicht ausreichend berücksichtigt. Das widerspricht eindeutig dem großen Zuzug in unsere Kommunen in den vergangenen Jahren und der hohen Pendlerzahl. In keinem anderen Landkreis pendeln so viele Menschen zwischen ihrem Wohn- und Arbeitsort und sind damit auf eine gute Verkehrsanbindung angewiesen.

Mit dem aktuellen Landesnahverkehrsplan werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Ich setze mich dafür ein, dass die Nordbahngemeinden nicht abgehängt werden. Dazu möchte ich Sie heute wiederholt um tatkräftige Unterstützung bitten.

Das Online-Beteiligungsverfahren läuft nur noch bis morgen, Freitag, den 8.12.2017. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich mit einer persönlichen Stellungnahme unter LNVP@mil.brandenburg.de an das zuständige Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung wenden. Um den Aufwand für Sie möglichst gering zu halten, habe ich nachfolgend die aus meiner Sicht wichtigsten Maßnahmen für unsere Region in Form eines Vordrucks aufgelistet, die sich in dem Entwurf zur Landesnahverkehrsplanung wiederfinden sollten.

Wenn Sie mein Anliegen teilen, nutzen Sie diesen Vordruck und schicken ihn an LNVP@mil.brandenburg.de. Informieren Sie bitte auch ihr Umfeld. Je größer die Beteiligung aus den Nordbahngemeinden, desto größer die Aussicht auf Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Inka Gossmann-Reetz

 

05.12.2017 in Verkehr

Fristverlängerung: Stellungnahmen zum Landesnahverkehrsplan bis 8. Dezember möglich

 

Hohen Neuendorf. Noch bis zum 8. Dezember können Bürgerinnen und Bürger Stellung nehmen zum Entwurf des Nahverkehrsplans. Darauf weist die SPD-Landtagsabgeordnete Inka Gossmann-Reetz hin. „Das Gesetz zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr in Brandenburg sieht vor, dass der Nahverkehrsplan alle fünf Jahre fortgeschrieben wird. Dies geschieht im Dialog mit allen Akteuren – auch den Fahrgästen im Land“, erklärte sie. „Ich hoffe deshalb, dass Interessierte per E-Mail ihre Anregungen und Wünsche äußern. Dann können die richtigen Änderungen und Ergänzungen am Planentwurf vorgenommen werden.“

 

23.11.2017 in Verkehr

Bürgerbeteiligung zum Landesnahverkehrsplan nur noch bis zum 4. Dezember möglich!

 

Landesnahverkehrsplan – Ihre Meinung ist gefragt!

Hohen Neuendorf . Noch bis zum 4. Dezember können Bürgerinnen und Bürger Stellung nehmen zum Entwurf des Nahverkehrsplans. Darauf weist die SPD-Landtagsabgeordnete Inka Gossmann-Reetz hin. „Das Gesetz zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr in Brandenburg sieht vor, dass der Nahverkehrsplan alle fünf Jahre fortgeschrieben wird. Dies geschieht im Dialog mit allen Akteuren – auch den Fahrgästen im Land“, erklärte sie. „Ich hoffe deshalb, dass Interessierte per E-Mail ihre Anregungen und Wünsche äußern. Dann können die richtigen Änderungen und Ergänzungen am Planentwurf vorgenommen werden.“

Der Infrastrukturausschuss des Landtags hat am 9. November eine öffentliche Anhörung zum Nahverkehrsplan 2018 durchgeführt. Er orientiert sich an den Zielen der Mobilitätsstrategie 2030. So sollen die Anschlüsse im Nahverkehr besser und Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, um die Verkehrsangebote für die kommenden Jahre so rasch wie möglich auszuweiten. Ziel ist es, die Erreichbarkeit von Orten im gesamten Land Brandenburg zu erhöhen. Der Landesnahverkehrsplan dient zudem den kommunalen Aufgabenträgern als Rahmen und Orientierung für ihre eigenen Angebots- bzw. Nahverkehrsplanungen.

„Die SPD-Fraktion hat die Weichen für mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur gestellt“, erklärt Gossmann-Reetz. „Mit dem Nahverkehrsplan wird das umgesetzt. Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Vorstellungen einzubringen.“

Der Entwurf des Nahverkehrsplans ist im Internet einzusehen unter:

www.mil.brandenburg.de/media_fast/4055/Entwurf_LNVP_2018_Brandenburg.pdf

Interessierte können ihre Stellungnahme schicken an: LNVP@mil.brandenburg.de

 

 

16.11.2017 in Verkehr

Abgeordnete sieht Verbesserungsbedarf und ruft zur Mitwirkung am Online-Beteiligungsverfahren auf

 

Birkenwerder/ Hohen Neuendorf. Zu dem aktuellen Entwurf des Landesnahverkehrsplan 2018 erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete, Inka Gossmann-Reetz:

„Ich begrüße es grundsätzlich, dass mit dem Entwurf der Landesregierung nun ein tragfähiges Konzept für den Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs im Land Brandenburg vorliegt. Allerdings vermisse ich hierin dringend benötigte Verbesserungen bei der Anbindung von Birkenwerder und Hohen Neuendorf. Dazu zählt allen voran ein Regionalbahnhalt in Birkenwerder, der überhaupt nicht erwähnt wird.“

Auch mit Blick auf die S-Bahn-Verbindungen der Linien 1 und 8 sieht die SPD-Abgeordnete Nachholbedarf. Gossmann-Reetz:

„Die Linie S1 sollte zukünftig zumindest in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt bis Oraninenburg verkehren. Genauso wichtig ist es, dass die Linie 8 auch nach 2022 bis nach Birkenwerder durchfährt und nicht bereits in Hohen Neuendorf endet.“

Während die Reaktivierung der Stammstrecke der „Heidekrautbahn“ zumindest erwähnt wird, bedauert Gossmann-Reetz den Zeitpunkt der Wiederinbetriebnahme:

„Die „Heidekrautbahn“ könnte viel früher als im LNVP vorgesehen wieder in Betrieb genommen werden. Mir fehlt hier ein Stück weit der politische Wille. Ich möchte noch einmal alle Pendlerinnen und Pendler, die beruflich nach Berlin fahren, aufrufen, ihre Meinung im Rahmen des Online-Beteiligungsverfahren, das noch bis zum 4. Dezember 2017 läuft, kundzutun.“

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat für Anregungen aus der Bevölkerung folgende E-Mail Adresse eingerichtet: LNVP@mil.brandenburg.de

 

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Halbzeitbilanz 2022

Pressekonferenz: Inka Gossmann-Reetz spricht zur Halbzeitbilanz 2022 der SPD Fraktion über innere Sicherheit

Trotz der enormen Herausforderungen in den Pandemiejahren 2020 und 2021 ist es uns als SPD-Fraktion gelungen, zahlreiche Vorhaben des Koalitionsvertrages umzusetzen und wichtige Weichen zu stellen. Einen Überblick finden Sie hier als PDF-Download.

 

SPD-Landtagsfraktion

Die Bilanz der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg der letzten 5 Jahre im Überblick als PDF. Die Themen im Überblick finden Sie hier.