13.12.2018 in Verkehr von SPD Glienicke/Nordbahn

Kiezbus verspätet sich

 

von Uwe Klein (SPD) Fraktionsvorsitzender der Glienicker SPD, Abgeordneter des Kreistages Oberhavel und stellv. Vorsitzender des Nahverkehrsbeirates Oberhavel

Fot/Bearbeitung: Uwe Klein

 

Mit viel Aufwand wurde aus der ursprünglich von der CDU/FDP eingebrachten Idee, eine neue Buslinie zum S-Bahnhof Frohnau zu führen, ein tragfähiges Konzept entwickelt. Mehrheitsfähig wurde dieses Konzept erst durch Überarbeitung des ursprünglichen Antrages und einen Änderungsantrag, der von unserer SPD-Fraktion eingebracht wurde. Dieser Änderungsantrag stellte sicher, dass der Kiezbus nicht, wie ursprünglich von der CDU/FDP vorgesehen, nur um den Sonnengarten fahren soll, sondern aus Schildow kommend durch ganz Glienicke.

Genehmigung für den Kiezbus kommt mit Auflagen

Wie von Seiten der OVG auf meine Nachfrage hin mitgeteilt wurde, wurde die Genehmigung für den Kiezbus mit Auflagen in Aussicht gestellt.

Auflagen für den Kiezbus sind kurzfristig erfüllbar

Für den Start des Kiezbusses gibt es nur noch zwei Auflagen zu erfüllen. Zum einen muss eine bisher nicht geplante Haltestelle auf dem Fürstendamm in Frohnau eingerichtet werden. Zweitens muss mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vereinbar werden, dass der Kiezbus die bestehende Haltestelle am S-Bahnhof in Frohnau anfahren darf.

Nach Erfüllung dieser beiden Auflagen kommt die Konzession, die für die Inbetriebnahme des Kiezbusses notwendig ist.

Somit wird aller Voraussicht nach der Kiezbus noch im Frühjahr seinen Betrieb aufnehmen können.

 

11.05.2018 in Verkehr von SPD Glienicke/Nordbahn

Mehr Busse für ganz Glienicke

 
Foto/Bildbearbeitung: Uwe Klein

Erfolgreiche Initiative der SPD: Kiezbus fährt ab Schildow

von Uwe Klein (SPD), Fraktionsvorsitzender

In ihrer April-Sitzung beschlossen die Gemeindevertreter mit einem gemeinsamen Antrag aller Fraktionen einstimmig, dass der so genannte „Kiezbus“ erweitert wird und von der Haltestelle Schildow/Kirche durch ganz Glienicke zum S-Bahnhof Frohnau fahren soll.

Kiezbus soll ab Dezember 2018 durch ganz Glienicke fahren

In der ursprünglich vom Bürgermeister vorgelegten Beschlussvorlage war vorgesehen, dass der Kiezbus lediglich vom Glienicker Sonnengarten zum S-Bahnhof Frohnau verkehren soll. Kostenpunkt für diese Variante: 285.316 Euro. Mit 139.770 Euro mehr pro Jahr im Vergleich zur kleinen Kiezbustour kann der Betrieb der längeren Kiezbus-Strecke nach Schildow finanziert werden. Das seien zwar nicht unerhebliche Mehrkosten, erklärten die Fraktionen in der Antragsbegründung, doch würden mehrere Punkte diese Mehrkosten relativieren: So war ein wichtiges Argument, dass eine reine Stadtbuslinie, wie sie der kleine Kiezbus gefahren wäre, laut den Richtlinien des Landkreises Oberhavel nicht über den Nahverkehrsplan finanziert werden kann. Selbst bei einem nachgewiesenen Bedarf wäre die nur durch Glienicke verkehrende Version dauerhaft von einer Finanzierung durch den Landkreis ausgeschlossen.

Jährliche Kosten 425.000 Euro

„Wir haben es geschafft und sind sehr stolz darauf, dass alle Fraktionen gemeinsam diesen Antrag gestellt haben. Das ist ein deutliches Signal für alle Glienicker“, freute sich Uwe Klein, Fraktionsvorsitzender der SPD, der gleichermaßen betonte, dass die ursprüngliche Idee für den Kiezbus einst von der CDU/FDP-Fraktion gekommen wäre. Als reine Stadtbuslinie konnte die nur in Glienicke verkehrende Version jedoch nicht in den Nahverkehrsplan aufgenommen werden. Mit der Bereitstellung der Geldmittel für den Kiezbus bis nach Schildow – jährlich 425.000 Euro – könne nun die Konzession von der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) für die Buslinie beantragt werden. Die OVG benötigt etwa sechs Monate für das gesamte Genehmigungsverfahren.

Was lange währt, wird endlich gut

 

06.05.2018 in Verkehr

Reaktivierung der Heidekrautbahn

 

Unsere Region braucht schnelle und spürbare Verbesserungen im Schienenpersonennahverkehr . Das haben sich die Pendlerinnen und Pendler verdient. Darin bestärkt mich auch die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage, die ich gestellt habe.

Deshalb habe ich am Rande der Plenarsitzung im April an einem über-parteilichen Treffen aller beteiligten Akteure zum Thema Heidekrautbahn teilgenommen. Dieses stimmt mich sehr zuversichtlich, dass eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme der Stammstrecke zwischen Wensickendorf, Mühlenbeck, Schildow und Berlin-Gesundbrunnen möglich sein könnte. Die Vertreter der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) AG haben deutlich gemacht, dass sie die Stammstrecke der Heidekrautbahn schnell ans Netz bringen könnten.

Der Ball liegt jetzt im Feld der Landesregierung. Nur wenn diese signalisiert, dass Beförderungsleistungen auch bestellt werden, kann die NEB die Aktivierung der Strecke weiter vorantreiben. Auch der Landkreis Oberhavel will seinen Teil zur Inbetriebnahme beisteuern und stellt dafür bis zu 15 Millionen Euro zur Vorfinanzierung notwendiger Planungen und Investitionen bereit.

Ich bin davon überzeugt, dass die Aktivierung der Heidekrautbahn eine große Chance für das nördliche Berliner Umland ist. Innerhalb relativ kurzer Zeit würde das eine spürbare Verbesserung für die vielen Pendlerinnen und Pendler in der Region bringen.

In der MAZ ist ein Artikel zu diesem Thema erschienen.

 

01.03.2018 in Verkehr von SPD Glienicke/Nordbahn

Kiezbus für ganz Glienicke möglich?!

 

von Uwe Klein (SPD), Gemeindevertreter und Abgeordneter der Kreistages Oberhavel

In der ersten Sitzung des Glienicker Infrastrukturausschusses im neuen Jahr überraschte die Gemeindeverwaltung mit einer neuen Variante für den so genannten Kiezbus. An den Wochenenden könne dieser jetzt nicht nur rund um den Sonnengarten nach Frohnaus fahren, sondern ab Schildow durch ganz Glienicke zum S-Bahnhof Frohnau. Erreicht würde so an den Wochenenden ein 30-Minuten-Takt für ganz Glienicke.

Ein positives Signal! Ist es doch die Glienicker SPD, die seit Monaten fordert, die Bustaktung für ganz Glienicke, und nicht nur für den Sonnengarten zu verbessern. Überrascht zeigten sich die anwesenden Mitglieder des Ausschusses über die verhältnismäßigen Mehrkosten, die mit gerade einmal 15.000 Euro pro Jahr zu Buche schlagen. Das entspricht rund 288,- Euro pro Wochenende, die die Gemeinde Glienicke für diese deutliche Verbesserung zusätzlich aufwenden müsste.

Uns hat es sehr gefreut, dass der Infrastrukturausschuss einstimmig einem Antrag der SPD gefolgt ist, den Bürgermeister zu beauftragen, von der OVG ein Angebot einzuholen, das vorsieht, dass der Kiezbus an allen Wochentagen von Schildow durch ganz Glienicke nach Frohnau fährt. Bis zur Sitzung des Infrastrukturausschusses am 21. Februar sollte das Angebot eigentlich vorliegen. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass die Gemeindeverwaltung das Angebot der OG bis zur nächsten Sitzung des Infrastrukturausschusses vorlegt, damit die für den Betrieb der Buslinie notwendige Konzession endlich beantragt werden kann.

 

15.02.2018 in Verkehr

Positionspapier der SPD-Landtagsfraktion: Verbesserungen beim ÖPNV für Pendler geplant

 

Presseinformation

Potsdam. Zum heute auf der Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion beschlossenem Positionspapier: „In Brandenburg zu Hause – Perspektiven für das Berliner Umland“ erklärt die Landtagsabgeordnete Inka Gossmann-Reetz:

„Insbesondere freue ich mich, dass der wir nach langer Diskussion nunmehr die Verbesserung der Taktung und den Schienenneubau im Berliner Umland auf die Tagesordnung setzen.

Dies ist eine wichtige Neujustierung: Insbesondere der Flaschenhals der S1 durch die Eingleisigkeit zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf muss schnellstmöglich beseitigt werden, damit die Pendler zwischen Berlin und Oberhavel entlastet werden.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass nach Vorlage des derzeit erarbeiteten Landesnahverkehrsplans (LNVP) dieses Projekt mit dem nötigen Nachdruck verfolgt wird.“

 

08.02.2018 in Verkehr

Pendlerzahlen in Oberhavel steigen weiter – Land Brandenburg muss jetzt handeln

 
S-Bahnhof Birkenwerder

S-Bahn-Gemeinden. Zur Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zu den Pendlerzahlen in Brandenburg erklärt die Landtagsabgeordnete Inka Gossmann-Reetz:

„Die in der Antwort auf die Kleine Anfrage veröffentlichen Zahlen zeigen, dass bereits 2016 über 200.000 Menschen täglich aus Brandenburg nach Berlin gependelt sind. Sowohl im Bereich des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV), als auch bei der Auslastung der Straßen, liegt Oberhavel landesweit an dritter Stelle. Die in der Antwort verwendeten Fahrgastzahlen für den Bereich der S-Bahn stammen aus dem Jahr 2012. Es ist folglich davon auszugehen, dass die Zahl inzwischen noch weiter gestiegen ist.“

Gossmann-Reetz weiter: „Allein 27.000 Personen nutzen täglich die Achse Oranienburg/ Birkenwerder – Berlin. Viele Züge sind, besonders zu Spitzenzeiten, überfüllt. Das derzeitige ÖPNV-Angebot in der Region ist nicht ausreichend. Wir brauchen eine schnellstmögliche Taktverdichtung der S1, sowie die zeitnahe Aktivierung der Heidekrautbahn. Langfristig muss Birkenwerder einen eigenständigen Regionalbahnhalt erhalten. Ich erwarte, dass die Landesregierung aus den nun veröffentlichten Zahlen Konsequenzen zieht und die Anbindung der Region deutlich verbessert.“

Aktuell wertet die Landesregierung die rund 1400 eigegangenen Stellungnahmen zum Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplans aus. Aus der Antwort auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Inka Gossmann-Reetz ging jedoch bereits hervor, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich dringend Verbesserungen im Bereich der S1 wünschen.

Die Antwort der Landesregierung finden Sie hier.

 

 

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Unser Kita Paket

Als Einstieg in die vollständige Beitragsfreiheit wird vom August 2018 an für alle Kinder der Kita-Besuch im letzten Jahr vor der Einschulung kostenlos sein. Zusammen mit den anderen Teilen des Kita-Pakets senden wir ein klares Signal: Gute Bildung für alle von Anfang an ist der Schlüssel für Chancengerechtigkeit und für die weiterhin gute Entwicklung Brandenburgs.

Hier finden Sie viele weitere Informationen rund um die Kitapolitik der SPD-Landtagsfraktion.

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Unsere Positionen auf einen Blick

Hier finden Sie Positionen der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg zu unterschiedlichen Themen.